Rassekatzen

Unsere Hauskatze gehört zoologisch zu den Kleinkatzen. Zu den Kleinkatzen (mit unserer Hauskatze sowie Puma, Wildkatze, Luchs und Ozelot) gibt es dann noch die Großkatzen (Leopard, Löwe, Tiger und auch der Jaguar) und die Geparden. Das macht drei Katzenarten.

Rassekatzen - große, kleine, mit langem oder mit kurzem Fell - die Auswahl unter den Rassekatzen ist groß.

Von unserer Hauskatze gibt es inzwischen mehr als 40 unterschiedliche anerkannte Katzenrassen – darunter eben auch die Heilige Birma Katze. Dem stehen (ein zahlenmäßiger Vergleich) mehr als 240 unterschiedliche Hunderassen gegenüber. Katzen wurden gezüchtet um unsere Augen zu erfreuen. Hunde für unterschiedliche Einsatzgebiete. Hunde sollten bewachen und behüten oder eben beschützen oder bei der Jagd helfen. Dennoch Katzen immer auch nützlich sein können. Und so gibt es durchaus auch Katzenrassen, deren Anfänge in der Geschichte als Arbeitskatze liegen, wie zum Beispiel bei der Maine Coon Katze.

Unterschiede zwischen den Katzenrassen

Die unterschiedlichen Katzenrassen kann man anhand von Haarlänge, Fellfarbe und Kopfform von einander unterscheiden.. Es gibt außerdem sehr große Katzenrassen (Maine Coon, Norwegische Waldkatze und die sibirische Katze sowie die Ragdoll) und eher kleine Katzenrassen.

Im 19. Jahrhundert begann die Katzenzucht

Die gemeine Hauskatze galt noch im 19. Jahrhundert weniger nicht unbedingt als nützlich. Ihr wurden allerlei schlechte Wesenszüge unterstellt.. Katzen mit bekannten Vorfahren galten eher als sanftmütig und gut.

Auf die Katze als edles Schmusetier kam der Mensch im 19. Jahrhundert. Der Siegeszug der Katze begann. 1871 fand in London die erste Katzenausstellung statt. Zur Schönsten wurde einer Perserkatze ausgewählt.

1897 fand in München die erste Katzenausstellung in Deutschland statt.

Katzen mit Ahnentafel und Stammbaum waren damals so etwas wie ein Statussymbol. Mäusejäger waren die Katzen der normalen Schicht.

Mit ihrer Zuchtgeschichte passen sich Katzenrassen auch an die Zeit an. Die ersten Perserkatzen der ersten Katzenausstellungen Mitte des 19. Jahrhunderts haben kaum Ähnlichkeiten mit Perser-Katzen von heute.

Neue Katzenrassen entstehen

Die Katzenzucht hat und bringt immer wieder eine ganze Reihe von Katzenrassen hervor. Auch die Mode spielt bei der Ausrichtung einer Zucht eine große Rolle. Rassekatzen sind über mehrere Generationen z.B. auf eine bestimmte Charaktereigenschaft aber auch ein bestimmtes Aussehen hin ausgewählt worden.

Die Zucht der Birma-Katze begann zum Beispiel erst im 20. Jahrhundert. Wann genau, das liegt wie bei einigen anderen Katzenrassen auch, eher im Dunkeln. Erstmals dokumentiert wurde die Birma-Katze aber 1925. Ihre Anfänge lagen dabei in Frankreich und wohl nicht in Birma.

Gemeine Hauskatze oder lieber eine Katze mit Ahnentafel und Stammbaum?

Rassekatze ist ein Status, den natürlich nicht jede Katze für sich in Anspruch nehmen kann. Rassekatze werden nur Katzen genannt, die bestimmten Zuchtbestimmungen und Standards genügen. Diese werden von unterschiedlichen Verbänden als Regeln vorgeschrieben. Dann hat die Katze nicht nur einen Stammbaum mit Ahnentafel, sie weiß ganz genau, wer ihre Eltern, Großeltern und Urgroßeltern sind. Inzwischen erfährt aber auch die normale Hauskatze ihre Anerkennung. Sie ist sogar Teilnehmer bei verschiedenen Ausstellungen und nimmt dann an Wettbewerben teil.

Katzenrassen und ihre Unterscheidungsmerkmal

Die normale Hauskatze, die als Katze mit Stammbaum und Ahnentafel Britisch Kurzhaar (BKH) genannt wird, ist eine Kurzhaarkatze. Kurzhaarrassen sind sehr beliebt. Zu den Kurzhaar-Rassen gibt es auch Katzenrassen mit halblangen und langem Haar.

Wesen und Charakter spielen bei der Zucht neben dem Aussehen auch eine wichtige Rolle. Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Katzenrassen sind groß.

Edelkatze oder gewöhnliche Katze?

Oder man rettet eine Katze von ohne Abstammungsnachweis aus dem Tierheim. Und bietet einer solchen Katze ein neues Heim.