|
Die heilige Birma ist eine ausgeglichene und sehr freundliche Katze. Sie ist sehr anhänglich und menschenbezogen. Unter all ihren Lieben sucht sie sich oft “ihren Menschen” heraus, zu dem sie ein besonders inniges Verhältnis entwickelt. Sie folgt ihm dann auf Schritt und Tritt und erwartet ihrerseits dann auch die entsprechende Aufmerksamkeit, die sie sich stupsend und schnurrend einfordert.
Die hübschen Birmakatzen sind unkompliziert, oft bis ins hohe Alter verspielt, offen und sehr charmant.Sie lieben Gesellschaft und schmusen gerne; sie lieben es gestreichelt zu werden und Aufmerksamkeit zu erhalten. Daher sind sie die idealen Katzen für Familie. Diese sanften Katzen vertragen sich in der Regel mit Kindern ebenso problemlos wie mit anderen Katzen und Haustieren.
Aufgrund ihrer Wesensart ist für die Birmakatze Gesellschaft äußerst wichtig. Sie sollten nicht als Einzelkatzen gehalten werden, wenn man sie mehrere Stunden am Tag alleine lassen muss. Eine zweite Katze wäre in diesem Fall dringend anzuraten, denn sind ihre Menschen den ganzen Tag arbeiten und fehlt ein Spielkamerad und guter Freund, verkümmert sie.
Fremden Menschen gegenüber zeigt die Birma eine gewisse Gelassenheit.
Die heilige Birma ist die ideale Wohnungskatze, da sie nicht nach draußen drängt. Dennoch gefällt es ihr, z.B. in einem umzäunten Bereich die Natur zu erkunden.
Ihre tiefblauen, ausdrucksstarken Augen vermitteln einen Eindruck von Ruhe, innerer Kraft und Harmonie. Wenn es um die Pflege geht, stellen die Birmakatzen keine großen Ansprüche. Sie besitzen halblanges, seidig glänzendes Fell, welches aufgrund der fehlenden Unterwolle sehr pflegeleicht ist. Das Fell neigt daher nicht zum Verfilzen, und wer seine Katze regelmäßig bürstet, wird wenige Haare in seiner Wohnung finden.
Aussehen:
Die Birmakatze ist eine mittelschwere, leicht gestreckte Katze mit stämmigen beinen.
Ihr kräftiger Kopf ist gekennzeichnet durch volle, ausgeprägte Wangen, einer leicht gewölbten Stirn, sowie einer “römischen” Nase und den einmalig schönen tiefblauen Augen.
Am Hals trägt sie eine “Halskrause”, die sich in voller Schönheit bei manchen Katzen nach 2-3 Jahren oder nach der Kastration zeigt.
Die Birmakatze zählt zu den Pointkatzen, d.h. es sind nur die kühlsten Körperstellen gefärbt. Die Pigmentierung umfasst also das Gesicht, die Ohren, die beine, den Schwanz und die Hoden. Der Rest des Körperfells ist elfenbeinfarben, zeigt aber je nach Pointfarbe Variationen im Farbton.
Ein besonderes Rassemerkmal der Birma sind die vier blütenweißen “Handschuhe” an Vorder- und Hinterpfoten, wobei das Weiß an der Rückseite der Hinterpfoten zu einem umgedrehten “V” auslaufen sollte. Diese keilförmigen Spitzen bezeichnet man als “Sporen”.
Diese liebenswerten Katzen haben sich im Typ nicht verändert, sie sind noch genauso charmant wie in den Anfängen der Zucht.
Doch es ist nicht nur das wunderschöne Aussehen dieser Tiere, dass einen Birmabesitzer fasziniert; vielmehr ist es der einmalige charmante Charakter dieser Katzen, der einen bezaubert und nicht wieder los lässt.
Die Birmakatze wird nicht umsonst “heilig genannt, sie ist eben etwas ganz Besonderes. Sie gibt ihrem Besitzer über viele Jahre hinweg die Liebe zurück, die er ihr entgegenbringt.
|